Polizeifahrzeug
Fachverfahren

Fachverfahren im Bereich Polizei

Entwicklung und Integration polizeilicher Fachverfahren

Polizeiliche Fachverfahren der DTHS unterstützen bei
  • der Gefangenenverwaltung im geschlossenen Einsatz und täglichen Polizeidienst,
  • der elektronischen Asservatenverwaltung bzw. Verwaltung von Gegenständen in polizeilicher Verwahrung,
  • Prozessen und Untersuchungen im Bereich Kriminaltechnik,
  • Überprüfungen von Personen anhand der gesetzlichen Richtlinien zur Sicherheitsüberprüfung,
  • Überprüfungen mit Hilfe von Abfragen in verschiedenen Systemen im Fall einer Großschadenslage.
Kontakt
Stefan Hoffmann

Beratung

Eine einheitliche Plattform für verschiedene Fachverfahren

Alle Fachanwendungen bauen auf der gleichen Basis auf, so dass der Anwender einen Wiedererkennungswert hat. Neuerungen, die in einer Fachanwendung entstehen, können, wenn gewünscht, auch anderen Fachanwendungen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist jede Fachanwendung auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche angepasst. Ein hoher Grad an Konfigurationsmöglichkeiten ermöglicht eine schnelle kundenspezifische Anpassung. Im Polizeiumfeld sind die folgenden Fachanwendungen vorhanden:

Gewahrsam

Die Fachanwendung Gewahrsam unterstützt die Gefangenenverwaltung im täglichen Polizeidienst (Regelbetrieb) sowie im geschlossenen Einsatz (ZeB = Zentrale Bearbeitung), z.B. bei Großereignissen wie dem 1. Mai. Der Prozess der Gefangenenverwaltung wird unterstützt. Der Polizeimitarbeiter kann schnell erkennen, welcher der aktuelle Aufenthaltsort des Gefangenen ist und was die nächsten Arbeitsschritte sind. Eine statistische Auswertung, die vor allem bei Großeinsätzen nötig ist, wird ebenfalls erstellt.

Elektronische Asservatenverwaltung

Die Fachanwendung verwaltet Gegenstände in polizeilicher Verwahrung. Hierbei wird eine lückenlose Nachvollziehbarkeit durch ein Vier-Augen-Prinzip bei der Übergabe der Asservate, sowie die Historisierung der wichtigsten Daten unterstützt. Die Asservatenverwaltung stellt mehrere Schnittstellen zur Verfügung, so dass die Übergabe, Asservierung, Teilung und weitere Funktionen einfach in andere Fachanwendungen integriert werden können. Dies wird z.B. in der Vorgangsverwaltung und in der Fachanwendung Kriminaltechnik gemacht.  

Kriminaltechnik

Die Fachanwendung für die Kriminaltechnik teilt sich in verschiedene Module auf, so dass jeder Bereich seine eigenen individuellen Funktionen zur Unterstützung der Prozesse und Untersuchungen hat. Gleichzeitig arbeiten alle Module in einem Framework, so dass das Zusammenspiel zwischen den Modulen, die Wartungsfähigkeit und der Wiedererkennungswert durch den Anwender, z.B. bei einem Wechsel der Module, gewährleistet ist. Die Kriminaltechnik arbeitet eng mit der Asservatenverwaltung zusammen. Funktionen aus dieser Asservatenverwaltung und auch aus weiteren Fachanwendungen, wie z.B. der Freien Recherche, sind eingebunden und ermöglichen ein komfortables Arbeiten.

Sicherheitsüberprüfung

Die Fachanwendung Sicherheitsüberprüfung überprüft Personen anhand der gesetzlichen Richtlinien zur Sicherheitsüberprüfung in verschiedenen Abfragesystemen wie z.B. INPOL, SIS, INPOL-Fall und anderen Systemen. Die Anbindung an die verschiedenen Auskunftssysteme erfolgt im Hintergrund über einen Schnittstellendienst, der die externen Abfragen unter anderem absendet, konvertiert, überprüft, entgegennimmt und Schnittstellenprotokolle einhält.

Großschadenslage

Die Fachanwendung Großschadenslage überprüft mit Hilfe von Abfragen in verschiedenen Systemen, wie z.B. INPOL, SIS, INPOL-Fall, die übermittelten Personendaten im Fall einer Großschadenslage. Die Großschadenslage basiert auf der Fachanwendung Sicherheitsüberprüfung. Dadurch werden Umgang und Bedienung der Fachanwendung Großschadenslage für den Einsatzfall kontinuierlich trainiert.